Wolfram Wickert
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PROFIL – LEBENSLAUF

Wolfram Wickert, vielseitig interessierter Maler und Autor, malt kulturhistorische Landkarten und chinesische Tuschmalerei.
In seinen abstrakten surrealistischen Gemälden hebt er die Tiefenschärfe, die die Renaissance eingeführt hat, wieder auf. Er überlässt Bilder und Farbtöne Inspiration oder Zufall. Somit folgt er nicht nur Anregungen der Quantenphysik, sondern auch des Dada- und Surrealismus. Er würfelt die Farben aus, trägt sie dann in mehreren Schichten auf die Leinwand. Dadurch erzielt er eine andere Brechung des Lichts und eine leuchtendere, fröhlichere Kolorierung.

Weiterhin hat er Wickerts POP ART WICKERT kreiert, indem er die „Verbraucher-Idee“ der Wohlfühl-Gesellschaft zum Thema seiner Bilder erhob. In Brief-Bildern fordert er Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Tom Wesselmann, Andy Warhole etc. auf, das Malen von Massenprodukten, $-Noten, Cola-Flaschen etc., aufzugeben und nur noch Massenkonsum-Vorstellungen, also „Verbraucher- oder Betroffenheits-Ideen“, zu thematisieren. Die Neffen von Seargent Pepper, der die Beatles im Film „Yellow Submarine“ schützt, und die Kessen Kiez Katzen helfen ihm. Seine Kietz-Katzen spiegeln auf ihren Sonnenbrillen Begierde und Konsumrausch zeitgenössischer Prinzen & Prinzessinnen auf der Erbse wieder ... Und die GR0SSTADTPIRATEN repräsentieren das neue Deutschland auf der Suche nach seiner Identität. Jeder Pirat versteckt sich hinter einer politischen Idee.


Wickert wird von den Galerien Michael Steiner, Schloss Gondelsheim, dem Kunstverein Heidelberg, von FB 56 Studio, Berlin vertreten

Wolfram Wickert, Sohn von Erwin Wickert, Autor und nach Maos Tod Botschafter in Beijing, ist 1953 in Shanghai geboren. Daher seine Schlitzohren! Er ist in Japan, Frankreich, England und Deutschland aufgewachsen. Als Diplomat hat er an der Botschaft in New Delhi, dann im Büro von Bundeskanzler Helmut Schmidt, als Berater an der X. Volkskammer, als Büroleiter und Pressesprecher des Brandenburgischen Landwirtschaftsministers Edwin Zimmermann und für Bundeskanzler Gerhard Schröder als Regierungssprecher der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und des Weltwirtschaftsgipfels 1999 gearbeitet.
Für Bundeskanzler Schmidt hat er die „Bonner Bilderbogen“ entworfen. Er hat die Romane „Hexentreiben“ (1979) und „Equinox“ (2005) veröffentlicht.